Tschüss, Anspitzer.
Hallo, ChatGPTim!
Es war erst einmal nur ein spontaner Scherz. Ein kleines Wortspiel. Bei einem Vortrag über KI im Marketing ging es um die schnell wachsende Zahl der Apps und Modelle – und der Experte auf der Bühne machte eine süffisante Bemerkung, an mich gerichtet: „Sorry, Tim, aber bald ist bestimmt auch eine StelzerKI verfügbar.“ Worauf ich antwortete: „Ich bin ChatGPTim!“
Ein Lacherfolg, immerhin. Aber dann rief jemand aus dem Publikum ins Gelächter hinein: „Die Domain solltest du dir sichern!“ Tags drauf stellte ich erstaunt fest, dass chatgptim.de tatsächlich frei war. Seitdem gehört sie mir. Und seitdem stelle ich mir Fragen.
Was bedeutet ChatGPTim eigentlich?
Für mich?
Aber vor allem: für meine Auftraggeber*innen?
GPTs was Neues?
Ein GPT ist ein generativer vortrainierter Transformer. Als die Technologie vor ein paar Jahren in Form von LLMs öffentlich nutzbar wurde, dachte ich: Krass. Die haben Milliarden Dollar, intensive Forschung und leider auch urheberrechtlich geschützte Inhalte sowie Horden schlecht bezahlter Klick-Arbeiter*innen eingesetzt, damit die Sprachmodelle das lernen, was ich schon kann! Und womit ich seit 1999 meinen Lebensunterhalt verdiene.
Das konnte man als nettes Kompliment werten. Oder als Bedrohung meines Geschäftsmodells.
Meine Arbeit ging einfach weiter.
Klar, auch ich nutze heute diverse KI-Produkte und -Tools. An den Stellen, an denen ich es für sinnvoll und produktiv halte. Also wahrscheinlich ganz anders, als die meisten sich das vorstellen.*
Bei meinen Auftraggeber*innen merke ich allerdings immer wieder, dass für sie in der Zusammenarbeit mit mir nicht irgendein Tool oder irgendwas Technologisches im Vordergrund steht. Sondern das hier:

Oder, wie es kürzlich jemand formulierte, der mich seit rund 20 Jahren beruflich kennt: „KI wird immer ein Standard sein und nie wertvoll klingen. Du aber schon!“
Level FortyTim
Die Antwort auf die Fragen oben ist also: ChatGPTim bedeutet nichts Neues. Was ja sehr angenehm ist, gerade in diesen Zeiten. Wer mit mir zusammenarbeitet, bekommt weiterhin das Paket aus Persönlichkeit, Haltung, Kompetenz, Verlässlichkeit und Kreativität, für das ich stehe und für das ich geschätzt und gebucht werde. „ChatGPTim“ ist ein Aufhänger, ein Hook, ein nerdiges Wortspiel wie das in der Subline oben. Der neue Name begleitet meinen Website-Relaunch und macht im besten Fall eine Spur neugierig (und hat Sie immerhin bis hierhin geführt). So wie mein bisheriges Logo, der Anspitzer:

„Anspitzer? Du hast ein Anspitzer-Logo?“
Diese Frage stellte mir kürzlich jemand, der mich sogar schon deutlich länger als 20 Jahre beruflich kennt. Was mal wieder zeigt, worauf es ankommt. Und worauf nicht.
Alles klar?
Bleibt also nur noch der CTA: Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen – und Sie dürfen mich gerne auch einfach nur Tim nennen. Nehmen Sie am besten gleich Kontakt mit mir auf. Und dann konzentrieren wir uns auf das, was Sie weiterbringt: die Texte, Konzepte und Ideen, die ich für Sie generiere.
Ich spitze schon mal den Bleistift.
Bis bald!
*Wie ich KI nutze und welche Varianten ich aus welchen Gründen einsetze, durfte ich in einem Gastbeitrag für das Buch „Besser Texten mit Kopf und KI – Der Leitfaden für das neue Schreiben“ von Dominik Ruisinger und Kai Heddergott erläutern. Das sei allen empfohlen, die mehr darüber wissen möchten. (Kleiner Spoiler: Ich nutze lokal installierte KI-Apps und -Modelle, die einen sicheren Datenschutz ermöglichen. Denn ich arbeite oft mit sensiblen Daten und Dokumenten, die nicht unkontrolliert von Online-KI-Modellen verarbeitet werden dürfen.)
