Das Neue Schreiben
Besser Texten mit Kopf und KI: Der Leitfaden für das Neue Schreiben
von Dominik Ruisinger und Kai Hedergott
Das ist der vollständige Titel des Buchs, das letzte Woche offiziell erschienen ist – und für das ich einen Gastbeitrag schreiben durfte (S. 82-85).
Buchen. Kaufen. Lesen.
Kai & Dominik haben ihr Werk auch schon ausführlich angekündigt und vorgestellt. Ich freue mich sehr, Teil dieses Projekts zu sein – und empfehle allen, die beruflich schreiben, das Buch zu kaufen! Am besten gleich zwei Exemplare. Sicher ist sicher.


„Tim Stelzer ist seit über 25 Jahren Werbetexter und sitzt in Münster.“
So steht das unter meinem Gastbeitrag. Jetzt kann ich’s ja verraten: Das ist ein bisschen geschwindelt. Denn ich sitze meistens gar nicht bei meiner Arbeit als Werbetexter in Münster. Ich stehe am Schreibtisch – seit einigen Jahren schon. Der Anlass (für Fachleute): HWS-Syndrom. Das ist zwar zum Glück schon lange überwunden, aber mein höhenverstellbarer Schreibtisch* erwies sich als hervorragende Investition.
Denn bis heute fühle ich mich freier, flexibler und beweglicher, wenn ich am Schreibtisch stehe und nicht sitze. Das tut nicht nur meiner linken Schulter gut, sondern auch meinem Kopf. Mit oder ohne KI.
Die Neue Bewegung?
Ich freue mich übrigens auch sehr über Feedback zum Buch und vor allem natürlich zu meinem Gastbeitrag über die Art und Weise, wie ich lokal installierte KI-Systeme für meine Arbeit nutze. Da bin ich offen für den Erfahrungsaustausch – denn da tut sich gerade rasend schnell sehr viel.
Also: Dranbleiben.
Bis bald!
*Die Geschichte, wie ich zu diesem Schreibtisch kam und warum ich ihn auch fast ein halbes Jahr früher hätte haben können, ist übrigens sehr lustig. Zumindest im Nachhinein. Meine diesbezügliche Korrespondenz mit der Deutschen Rentenversicherung war jedenfalls ein Paradebeispiel für das, was man landläufig „kafkaesk“ nennt. In Kafkas ehemaligen Büro kann man heute übrigens schlafen (für RV-Mitarbeitende: auch nachts). Ober er dort am Schreibtisch saß oder stand, ist aber m. W. nicht überliefert.

