86 EASY BLOGGER

”you made blogging look easy.

Es ist ja doch sehr selten, dass SPAM das Herz erfreut. Und Spam in den Blog-Kommentaren ist wirklich besonders lästig: Man freut sich erst: ”Huch, ein qualifizierter Kommentar!” – und sieht dann: ”Ach nee, wieder nur schnöder Spam.” Spam Spam Spam Spam Spam! Aber dieses eine Mal war alles anders. Fast jedenfalls.

Natürlich, es ist mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit ein Spam-Kommentar. Aber was für einer! Hier ist der Link zum Artikel, unter dem er erschien, aber ein Screenshot tut’s natürlich auch:

Fantastisch, oder? Da ist Musik drin! Ich hatte sofort folgenden Song im Kopf – und besser wurde es dann auch nicht mehr:

Und das alles mitten in einer Zeit (Ende April), wo so ziemlich nichts einfach aussah. Anfangs dachte ich ja noch: Oh, vielleicht kann ich die Corona-Auszeit ja auch wieder fürs intensivere Bloggen nutzen.

Pustekuchen.

Pläne habe ich ja genug, mein ”awesome blog layout” um ein paar oder sogar ganz viele Beiträge zu bereichern. Zeit bzw. Muße dafür erheblich weniger.

”The overall look”

Aber alles wird ja immer besser. Ganz bestimmt. Deshalb hier zumindest ein paar Absichtserklärungen (aber ohne Gewähr). Folgende Mystery-Themen erwarten die Leser*innen meines ”awesome” Blogs:

Hölle, was ist da denn los? Baron … äh … Warum wird da so hemmungslos geschraubt?
Göttliches aus meiner Heimatstadt … Aber wie klingt das mit Bass?
Ist es ein Unfall? Ist es ein Zufall? Ist es … ein neues Schraubprojekt???

”… let alone the content!”

Ich freue mich schon tierisch darauf, über diese schönen tollen awesome Themen ganz easy zu bloggen. Und auf die qualifizierten Kommentare, die ich dann mit Sicherheit bekommen werde.

In diesem Sinne – more than ever: Stay tuned! Stay healthy! Stay awesome!

PS: Und mein 80er-Jahre-Hirn am Ende so: Du hast noch eine Musik-Assoziation vergessen! Hier, liegt doch nahe:

85 GEBURTSTAG

Heute ist der Geburtstag von meinem lieben Freund Harald. Er ist 2018 gestorben und ich habe seitdem seinen Bass hier bei mir.

Ich hatte lange Probleme, mich mit dem Bass zu beschäftigen oder etwas an ihm zu verändern (und schrieb letztes Jahr schon darüber). Heute wollten wir uns eigentlich wieder treffen, um Haralds Geburtstag zu feiern und gemeinsam an ihn zu denken — in einem Kreis von Freunden, Kollegen, Mitmusikern und anderen Weggefährten. Das fällt aufgrund der aktuellen Corona-Krise leider aus.

Also habe ich mir einen anderen Weg gesucht, um an Harald zu denken und mich bei ihm zu bedanken — auch für den Bass, den ich ja eigentlich nie haben wollte. Und um zu akzeptieren, dass es jetzt wohl doch auch mein Bass ist und Harald das auch so wollte.

Ich habe den Bass also gereinigt, gepflegt, neu besaitet, eingestellt und rundherum für Haralds Geburtstag herausgeputzt. So sieht er jetzt aus:

All that Jazz …

Es ist ein schöner Bass. Er soll hier nicht als Museumsstück bei mir an der Wand hängen — ich will ihn auch spielen und Freude daran haben. Dafür ist er jetzt wieder in einem guten Zustand.

Die Intonation und die Saitenlage sind noch nicht ganz optimal, aber mit solchen Einstellungsarbeiten muss man sich als Bassist und Gitarrist sowieso das ganze Jahr über beschäftigen. Denn Instrumente verändern sich, zum Beispiel durch Schwankungen von Temperatur oder Luftfeuchtigkeit. Und durchs Spielen.

Aber wir verändern uns auch dabei: Wir lernen das Instrument und seine Eigenarten besser kennen — und lernen, darauf einzugehen und sie musikalisch zu nutzen. Ein ständiges wechselseitiges Geben und Nehmen. Man kann das auch Freundschaft nennen.

Also setze ich jetzt meine Freundschaft zu Harald mit der Freundschaft zu seinem Bass fort. Das Pflegen und Herausputzen hilft dabei, es gibt mir das gute Gefühl: Es geht weiter.

Ich bin gespannt, was wir alles zusammen erleben werden. Und freue mich schon darauf, den Bass oft zu spielen.

Danke, Harald — für diesen Bass und sowieso. Und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, mein Freund! Wir denken an dich.

Alter Bass, neue Freundschaft.

84 ZUKUNFT

Ein kleines Lebenszeichen zwischendurch … Denn es gibt Dinge, auf & über die ich mich in diesen nicht ganz leichten Zeiten unheimlich freue! Bin bisher leider nicht dazu gekommen, darüber zu schreiben, weil ich tatsächlich noch „echte“ Arbeit auf dem Tisch hatte. 😉

Da das jetzt anders geworden ist, kommt hier also ein erster Hinweis. Zu meinem persönlichen runden Jubiläum Ende des Jahres gibt’s was ganz Besonderes, um das ich gedanklich schon seit Jahren rumschleiche. Und die #timschraubtbass-Geschichten des letzten Jahres haben mich dann immer mehr von der Idee überzeugt.

Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack — und baldmöglichst mehr!

Stay tuned for more! 😁